1 kwietnia, 2025

Entwässerung von Pflasterflächen – Wie verhindert man Wasseransammlungen?

Stauendes Regenwasser auf gepflasterten Flächen sieht nicht nur unschön aus, sondern kann auch Schäden verursachen – wie Frostaufbrüche, Ausspülungen oder rutschige Oberflächen. Eine durchdachte Entwässerung ist deshalb unerlässlich. In diesem Artikel erklären wir, wie man Pflasterflächen richtig entwässert und welche Systeme zur Auswahl stehen.

1. Das richtige Gefälle einplanen

Ein Mindestgefälle von 2–3 % ist notwendig, damit Wasser oberflächlich abfließen kann. Das entspricht 2–3 cm Höhenunterschied pro Meter.

Tipp: Das Gefälle sollte immer vom Gebäude wegführen.

2. Sickerfähiger Unterbau

Ein gut durchlässiger Untergrund aus verdichtetem Schotter ermöglicht es dem Wasser, direkt in den Boden zu versickern.

Geeignete Materialien:

  • Mineralgemisch (z. B. 0/32 mm)
  • Kein Lehm oder Tonboden im Untergrund

3. Verwendung von Drainpflaster oder Ökopflaster

Diese speziellen Pflastersteine lassen Wasser durch Fugen oder Öffnungen versickern und sind ideal für ökologisch gestaltete Flächen.

Vorteile:

  • Umweltfreundlich
  • Weniger Versiegelung
  • Kein zusätzlicher Wasserablauf notwendig

4. Rinnen und Ablaufsysteme installieren

Für große Flächen oder Einfahrten empfiehlt sich der Einbau von Entwässerungsrinnen (z. B. Linienentwässerung) aus Beton oder Kunststoff.

Beispielhafte Lösungen:

  • Hofabläufe mit Gitter
  • Linienentwässerung entlang von Garagen oder Wegen

5. Regelmäßige Wartung nicht vergessen

Verstopfte Rinnen oder Fugen verhindern den Wasserabfluss.

Wartungshinweise:

  • Laub und Schmutz entfernen
  • Fugenmaterial kontrollieren und ggf. erneuern
  • Gitter und Abläufe säubern

Fazit

Die richtige Entwässerung schützt Pflasterflächen langfristig vor Schäden und erhöht die Sicherheit. Mit einem durchdachten Gefälle, wasserdurchlässigen Materialien und funktionierenden Ablaufsystemen bleibt Ihre Fläche trocken und stabil